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Evangelisch- reformierte Kirchgemeinde Uitikon
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Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Uitikon
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Rosenverkauf vom 13. März 2010

“160'000 Rosen - für das Recht auf Nahrung"

Ein ökumenischer Verkaufstag

Telefon Freitagmorgen: Migros hat logistisches Problem mit Rosenauslieferung  an die Verteilstelle in Zürich. Das bedeutet für Vincent Chaignat und mich: Wir können die 900 Rosen nicht wie vorgesehen um 13.30 Uhr abholen, sondern erst zwischen 15.45 und 18.45 Uhr. Gelegenheit für mich, einem deutschen Freund, der im Hotel St. Josef eingecheckt hatte, noch schnell ein Geschenk zu hinterlegen. So bin ich bereits nach 14.00 Uhr mit dem Bähnli nach Zürich, mit dem Gedanken, vorher zu helfen im H50. Der Zufall wollte es, dass gleichzeitig der Migros-Camion vorfuhr und die Schachteln sofort ausgeladen wurden. Die Sonne schien: So wurden unsere Rosen gar nicht erst hineintransportiert. Dafür trug ich andere Schachteln voll Rosen hinein, wickelte grosse Rosenplakate. Auch Vincent kam früher. Unser erster Zwischenhalt war bei der katholischen Kirche, hier übernahm Sarah Geuze die Rosen für Birmensdorf und die aussortierten 50 rosaroten Rosen.

Letztes Jahr (14. März) war es kühl bis sonnig, dieses Jahr kalt bis Schneefall. Erstmals in diesem strengen Winter montierte ich meinen „Sibirien-Mantel“. Die Rosengutscheine konnten an drei Verkaufsstellen eingetauscht werden. Martin Föhn war mit seinem Team beim Spar. Im warmen Obstgartenkeller und in der Kälte vor der Bäckerei Bode warteten die Rosen auf die KäuferInnen. Die 450 Rosen aus Tansania - hauptsächliche gelb - waren in Zehnerpackungen sorgfältig verpackt angekommen, freitags enthüllt und teilweise entdornt durch Kaija Hofmann und mich.

Von 09.00 – 13.00 Uhr war der Verkauf geplant worden. Gegen 13 Uhr waren alle Rosen verkauft (einzelne wurden nicht abgeholt)! So konnte ein Betrag von Fr. 2250.- überwiesen werden.

Nochmals ganz herzlichen Dank an Sarah Gubler, Tamira Ernst, Mi-chelle Huber, Mathilde Bruhin, Belinda Blatti und Nicole Hiltbrunner  – sowie allen Gemeindemitgliedern, die es ermöglichten, dass wir uns, zwar durchfroren vom langen Stehen, nach 13.00 Uhr befriedigt verabschieden konnten.

Hannelore Biedermann

Weltgebetstag vom 5. März 2010

Kamerun - Afrika en miniature

Mit „Alles was Odem hat, lobe den Herrn“ sind wir von den Frauen aus Kamerun aufgefordert worden, an diesem Tag in ein weltumspannendes Lob Gottes einzu-stimmen. Am Freitagabend, 5. März, tanzte unsere Gruppe in die Kirche, so wie dies auf dem diesjährigen WGT-Bild zu sehen war: Zuerst wird vor der Kirche gewartet, bis die Glocken läuten, dann strömen die Menschen singend und tanzend in die Kirche.

Obwohl er seit über 120 Jahren besteht, also die erste und älteste ökumenische Or-ganisation ist, kennen viele jüngere Leute den Weltgebetstag leider nicht. Zu viele Hilfswerke buhlen medienwirksam um Spenden.

Der WGT ist eine weltweite ökumenische Bewegung christlicher Frauen. Gemeinsa-mes Anliegen ist es, durch informiertes Beten und betendes Handeln Not zu lindern und Zeichen der Solidarität zu setzen. Mit einem Teil der Kollekte werden Projekte im Land, woher die Liturgie kommt, unterstützt.

Mit dem anderen Teil der Kollekte werden Frauen in Afrika, Asien, Lateinamerika und dem Pazifischen Raum aus- und weitergebildet. Das Angebot reicht vom Besuch ei-ner Grundschule, Sekundar-, Mittel- und Handelsschule bis hin zu einer Berufsaus-bildung oder einem Hochschulabschluss. Jedes Jahr kommen zahlreiche Frauen in den Genuss einer solchen Aus- und Weiterbildung. Diese Projekte laufen über mehrere Jahre.

CH-Kollekte 2009: Fr. 532'000.– für Papua-Neuguinea. Die grösste Summe wurde 1996 für Haïti gesammelt: rund 800'000 Franken. Dieses Jahr betrug die Kollekte allein in Uitikon 1080 Franken. Bereits sind die Frauen von Chile involviert und suchen das Motto für den Weltgebetstag vom 4. März 2011.

Ganz herzlichen Dank für Ihre Unterstützung der Frauen dieser Welt!

Für die ökumenische Gruppe
Hannelore Biedermann

Kirchgemeinde-Ausflug vom 31. August 2008

“Geh aus, mein Herz, und suche Freud in dieser lieben Sommerzeit…”

Unter diesem Motto fand am Sonntag, 31. August der Kirchgemeindeausflug nach Appenzell statt.

Eine bunt zusammengewürfelte Vierzigerschaft, das jüngste eine muntere Drittklässlerin, der älteste mehr als acht Jahrzehnte früher geboren, genoss die abwechslungsreiche Carfahrt über den Ricken und die Wasserfluh nach Innerrhodens Hauptort. In der dortigen St. Mauritiuskirche, wo wir Gastrecht bei unseren katholischen Glaubensbrüdern genossen, setzte sich Vincent Chaignat mit dem wohlbekannten Lied von Paul Gerhard (siehe Titel) auseinander. Dazwischen sangen wir, auf der Orgel begleitet von unserem Kirchenpfleger Andreas Messerli, drei Lieder.

Dann hiess es für die meisten Abschied nehmen von den farbenfrohen Häuserzeilen und Gassen Appenzells. In Gontenbad nahm man den Jakobs-Pilgerweg Richtung Santiago de Compostela unter die Füsse und wanderte auf frischgemähten Wiesenwegen, ein paar Tapfere barfuss mit Abstecher in tiefschwarze Moorerde, über Gonten nach Jakobsbad.

Die sonnendurchflutete Hügellandschaft, die frohen Gesichter aller Weggenossen und der vielen entgegenkommenden "Pilgerer" werden uns in bester Erinnerung bleiben.

In Urnäsch genoss männiglich feinen Kaffee mit Schloorzi-flade. In zügiger Fahrt brachte uns der Car-Chauffeur wohlbehalten nach Hause.

Der Kirchgemeinde und den beiden Organisatoren Hanne-lore Biedermann und Pablo Gross ein ganz herzliches Dankeschön.

Der Berichterstatter Kaspar Zwicky

Fotos zu diesem Anlass finden Sie hier.